Chorkonzert invocations: vocal – space – experience
Multidimensionales Raumerlebnis
mit bis zu 80-stimmigem Chor

Ein multidimensionales Raumerlebnis erwartet das Publikum beim abo@MUMUTH-Konzert „invocations: vocal – space – experience“ am 15. April 2010: Bis zu 100 MusikerInnen umringen die Zuhörer und hüllen sie mit Chorklängen und Sphären ein, tibetische Gesangs-techniken verbinden sich mit zeitgenössischen Tönen. Dabei wird der György-Ligeti-Saal und teilweise das gesamte MUMUTH als experimenteller Aufführungsraum mit in das Konzept einbezogen.

[satellite gallery=3 caption=off auto=on thumbs=on]

In muata erdn (UA) – dem neuen Werk von KUG-Absolvent denovaire – beschwören zwei Chöre der Kunstuniversität Graz (KUG-Chor und Studiochor), das Chorforum Gleisdorf, ein Percussion-Ensemble und die Alt-Stimme von Ingrid Schmoliner die Kraft der Mutter Erde. Die Sänger agieren dabei teilweise losgelöst vom Dirigenten und entfalten sich, statt der traditionellen vier bis acht Stimmen, zum 80-stimmigen Chor, so Dirigent Franz Jochum.

Hermann Markus Preßls Novellette bezieht zum Einzug, Asralda als Abschluss des Konzerts, auch die Außenräume des MUMUTH in das Klangerlebnis mit ein.

Meditative Stille vermittelt die Komposition berge.träume. für Violoncello und Chor von KUG-Professor Klaus Lang, bei der Myriam García den Solo-Part am Instrument übernimmt.

Ingrid Schmoliners Il canto del vento (UA) widmet sich, ausgehend von dadaistischen Textbausteinen, einer Rahmentrommel, Glasmurmeln und klanglichem Grundmaterial dem Wind mit seinen vielen Sprachen, kreisenden Bewegungen, feinen Nuancen , so die Komponistin.